18.01.2018 – Viele Sturmeinsätze beschäftigen die Feuerwehr

Abschlussbilanz: Das am Donnerstag über Deutschland hinweg gezogene Sturmtief Friederike hat in der Landeshauptstadt Hannover erhebliche Schäden verursacht. Die Feuerwehr Hannover arbeitete bis zum heutigen Freitagmittag über 300 Einsätze ab. Eine Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen, als ihr Fahrzeug während der Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Abschlussbilanz 19.01.2018 um 14:00 Uhr:

Am Donnerstagmittag erreichte das Sturmtief Friederike auch die Landeshauptstadt Hannover. Ab 12:30 Uhr nahmen die Sturmeinsätze für die Feuerwehr Hannover stetig zu. Im Wesentlichen galt es umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste zu beseitigen und Gefahren durch lose Dachziegel, lose Schilder oder Planen abzuwenden. Obwohl neben allen verfügbaren Drehleitern auch zwei Feuerwehrkranwagen sowie eine Teleskopmastbühne zum Einsatz kamen, musste eine Priorisierung der Einsätze erfolgen und diese nach und nach abgearbeitet werden, da in Spitzenzeiten die Anzahl an vorhandenen Spezialfahrzeugen nicht ausreichte. Bis auf eine Autofahrerin, die durch einen umstürzenden Baum an der Auffahrt „Weidetor“ leicht verletzt wurde, kam es zu keinen weiteren Verletzten.

Zur Spitzenzeit am Donnerstagnachmittag waren alle 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover, alle fünf Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sowie zusätzlich alarmierte dienstfreie Einsatzkräfte mit insgesamt 410 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Die umfangreiche Einsatzabwicklung wurde durch den Führungsstab der Landeshauptstadt Hannover koordiniert.

Für die Landeshauptstadt Hannover sowie die umliegenden Städte und Gemeinden in der Region Hannover verzeichnete die Regionsleitstelle im Zusammenhang mit dem Sturmtief Friederike bis zum Freitagmittag über 690 Einsätze. Die Feuerwehr Hannover musste in insgesamt 315 Fällen im Stadtgebiet tätig werden. Nachdem am Donnerstagabend zunächst die Hauptverkehrswege und besonders kritische Gefahrensituationen im Fokus der Feuerwehr standen, beschäftigten die Einsatzkräfte im Laufe des Freitags insbesondere die Sicherungs- und Aufräumarbeiten bei zahlreichen umgestürzten Bäumen.

Feuerwehrchef Claus Lange dankte allen Einsatzkräften für ihre engagierte Arbeit und den reibungslosen Einsatzablauf. Bis auf einem Bagatellschaden an einem Löschfahrzeug konnten alle Feuerwehrkräfte gesund wieder zu ihren Standorten einrücken. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist die Feuerwehr Hannover nur noch an einigen kleineren Einsatzstellen im Stadtgebiet mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Der durch das Sturmtief entstandene Sachschaden ist erheblich.

Zwischenbilanz 18.01.2018 um 22:00 Uhr:

Am Donnerstagmittag erreichte das Sturmtief Friederike auch die Landeshauptstadt Hannover. Ab 12:30 Uhr nahmen die Sturmeinsätzen für die Feuerwehr Hannover stetig zu. Im Wesentlichen galt es umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste zu beseitigen und Gefahren durch lose Dachziegel, lose Schilder oder Planen abzuwenden. Obwohl neben allen verfügbaren Drehleitern auch zwei Feuerwehrkranwagen sowie eine Teleskopmastbühne zum Einsatz kamen, musste eine Priorisierung der Einsätze erfolgen und diese nach und nach abgearbeitet werden, da in Spitzenzeiten die Anzahl an vorhandenen Spezialfahrzeugen nicht ausreichten.

Erwähnenswert waren folgende Einsätze:

  • Am Bismarckbahnhof in der hannoverschen Südstadt stürzte ein Baum auf die Oberleitung der DB-AG. Verletzt wurde hier niemand.
  • Während eine junge Frau vom Weidetorkreisel auf den Messeschnellweg Richtung Süden auffuhr wurde ihr BMW von einem umstürzenden Baum getroffen. Sie erlittdabei leichte Verletzungen. Ein zufällig vorbeifahrender Rettungswagen versorgte die leicht Verletzte und transportierte sie in eine Klinik.
  • Im Stadtteil Mittelfeld stürzte im Lülfingweg ein Baum auf die Oberleitung der Üstra. Der Stadtbahnverkehr musste hier, wie auch in anderen Bereichen, in denen umgestürzteBäume und herabgefallene Äste die Gleise blockierten, zeitweise eingestellt werden.
  • Im Großbuchholzer Kirchweg blockiert ein sehr großer Baum die Straße und wurde mit einem Feuerwehrkran entfernt.
  • In der Wedelstraße, Stadtteil Mitte, drohte ein Baukran umzustürzen. In Höhe der Brücke über den Messeschnellweg im Stadtteil Bischofshol hatte ein umgestürzter Baum das Gleisbett der Üstra angehoben.
  • In der Rehbockstraße in der Nordstadt drohte eine Solarthermieanlage vom Dach eines Mehrfamilienhauses abzustürzen und musste von den Höhenrettern der Feuerwehr gesichert und zu Boden gebracht werden.
  • In der Hans-Böckler-Allee hatte sich große Dachteile auf einem Verwaltungsgebäude gelöst. Sie mussten ebenfalls von Spezialkräften der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Hannover gesichert werden.

Eingesetzt waren alle 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover, alle fünf Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sowie zusätzlich alarmierte dienstfreie Einsatzkräfte mit insgesamt 410 Helferinnen und Helfern. Die umfangreiche Einsatzabwicklung wurde durch den Führungsstab der Landeshauptstadt Hannover koordiniert. Feuerwehrchef Claus Lange dankte für die sehr engagierte Arbeit sowie reibungslosen Einsatzablauf – bis auf einem Bagatellschaden an einem Löschfahrzeug sind alle Feuerwehrkräfte gesund, aber erschöpft wieder zu ihren Standorten eingerückt.

Für die Landeshauptstadt Hannover sowie die umliegenden Städte und Gemeinden in der Region Hannover verzeichnete die Regionsleitstelle im Zusammenhang mit dem Sturmtief Friederike insgesamt 593 Einsätze. Die entstandenen Sachschäden sind erheblich.

Zwischenbilanz 18.01.2018 um 16:15 Uhr:

Am Donnerstagmittag erreichte das Sturmtief Friederike auch die Landeshauptstadt Hannover. Bis 16:15 Uhr verzeichnete die Regionsleitstelle im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover mehr als 160 Einsätze.

Seit 12:30 Uhr ist die Feuerwehr Hannover mit Sturmeinsätzen beschäftigt. Mittlerweile sind mehr als 60 Einsätze abgearbeitet. Verletzt wurde bisher niemand. Im Wesentlichen galt es umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste zu beseitigen und Gefahren durch lose Dachziegel, lose Schilder oder Planen abzuwenden. Neben allen verfügbaren Drehleitern kamen auch ein Feuerwehrkran sowie eine Teleskopmastbühne zum Einsatz.

Erwähnenswert sind folgende Einsätze:

  • Am Bismarckbahnhof in der hannoverschen Südstadt stürzte ein Baum auf die Oberleitung der DB-AG. Verletzt wurde hier niemand. Die DB-AG  hat dort mit den Reparaturarbeiten begonnen.
  • Im Stadtteil Mittelfeld stürzte im Lülfingweg ein Baum auf die Oberleitung der Üstra, deren Mitarbeiter auch hier mit den Reparaturarbeiten begonnen haben.
  • Im Großbuchholzer Kirchweg blockiert ein sehr großer Baum die Straße. Er wird momentan mit einem Feuerwehrkran entfernt.
  • In der Wedelstraße, Stadtteil Mitte, droht nach aktuellen Erkenntnissen ein Baukran umzustürzen.
  • In Höhe der Brücke über den Messeschnellweg im Stadtteil Bischofshol hat ein umgestürzter Baum das Gleisbett der Üstra angehoben.
  • Zudem blockieren umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste an einigen Stellen die Gleise der Stadtbahnen.

Die Einsatzdauer der Feuerwehr ist derzeit noch unbestimmt. Eingesetzt sind alle 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover, alle fünf Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sowie zusätzlich alarmierte dienstfreie Einsatzkräfte mit mehr als 400 Helferinnen und Helfern.

Quelle(Bericht): https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Sicherheit-Ordnung/Feuerwehr-Hannover/Presse-und-%C3%96ffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/Januar-2018