﻿{"id":139,"date":"2015-11-27T05:26:34","date_gmt":"2015-11-27T04:26:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/?page_id=139"},"modified":"2015-11-28T01:44:40","modified_gmt":"2015-11-28T00:44:40","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Beim St\u00f6bern in alten Chroniken, wird der Leser immer wieder darauf sto\u00dfen, dass verheerende Feuersbr\u00fcnste oft ganze Ortschaften und Stadtteile einge\u00e4schert haben. Um dieser Gefahr entgegenzutreten, wurde im Jahre 1812 f\u00fcr die Ortschaften D\u00f6hren, W\u00fclfel und Laatzen eine so genannte \u201eSpr\u00fctzen-Gemeinschaft\u201c gebildet. Jeder Ort hatte zwei \u201eSpr\u00fctzenm\u00e4nner\u201c aus seiner Einwohnerschaft zu stellen. Diesen stand ein \u201eSpr\u00fctzenmeister\u201c vor. Die gemeinsam beschaffte Spritze, eine der damals modernen Handdruckspritzen, wurde in der als Spritzenhaus umgebauten alten Kapelle in der Stiegelmeyerstra\u00dfe in W\u00fclfel stationiert. Diese im Jahre 1450 erstellte W\u00fclfeler Kapelle wurde infolge eines Kirchenneubaus um die Wende des 19. Jahrhunderts f\u00fcr Gottesdienste geschlossen. Nach der Anbringung eines Steigerturmes konnte sie als vollwertiges Spritzenhaus verwendet werden. Es besteht kein Zweifel, dass sich der Spritzenmeister mit seinen M\u00e4nnern mit dem gleichen Eifer und derselben Bereitschaft wie heute dem Feuer entgegengestellt hat. Doch war es zu jener Zeit immer noch der hilfsbereite Nachbar oder der helfende Freund, auf den man in der ersten Not angewiesen war, da bis zur Alarmierung und dem tats\u00e4chlichen Eintreffen der Spritze viel Zeit verloren ging.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Aus der \u201eSpr\u00fctzenbr\u00fcderschaft\u201c entstehen zwei Feuerwehren<\/strong><\/div>\n<p>Um diesem Zeitverlust entgegenzuwirken, beschloss im Jahr 1893 der Gemeindeausschuss des Dorfes Laatzen, eine eigene Feuerwehr aufzustellen. Da nun Laatzen auch im Besitz einer eigenen Spritze war, trat es im Jahre 1898 aus der \u201eSpr\u00fctzenbr\u00fcderschaft\u201c aus. Ebenfalls von dem Gedanken ausgehend, in ihrem Heimatort, der sich immer mehr zum Industrievorort entwickelte, einen wirksameren und schnelleren Schutz gegen Brandgefahr zu schaffen, gr\u00fcndeten schlie\u00dflich acht M\u00e4nner am 2. M\u00e4rz 1894 im damaligen Sulzbachschen Lokal die Freiwillige Feuerwehr W\u00fclfel. Es waren die Kameraden: Eggerling, Gerding, Timpe, Spangenberg, Rammelsberg, Schr\u00f6der, Heuer und Seifert. Freiwillig stellten sie sich in den Dienst ihrer Mitb\u00fcrger. Das Dorf W\u00fclfel z\u00e4hlte zur damaligen Zeit bereits die stolze Zahl von 2000 Einwohnern. Von diesen besa\u00dfen einige noch Bauernh\u00f6fe, andere verdingten sich als selbstst\u00e4ndige Handwerker, w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dfte Teil der Einwohnerschaft in der schon stark vertretenen Industrie in W\u00fclfel seinen Lebensunterhalt verdiente. Bereits zwei Monate nach der Gr\u00fcndung der Wehr wurde am 16. Mai in einer Versammlung der erste Vorstand unter der Leitung des damaligen Gemeindevorstehers Wissel gew\u00e4hlt.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Der erste Vorstand der W\u00fclfeler Wehr setzte sich wie folgt zusammen:<\/strong><\/div>\n<p>1. Hauptmann Kaufmann Gerding Vizehauptmann Zimmermeister Eggerling Wachtmeister Kaufmann Neuberg Spritzenmeister Schlossermeister Heinemann Steigerf\u00fchrer Maurermeister Spangenberg Der neue Vorstand beschaffte nun umgehend die notwendigen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde umgehend beschafft. Die Uniformr\u00f6cke wurden von der Firma J. Neuberg und S\u00f6hne in W\u00fclfel zum damals stolzen Preis von 12,50 Mark pro St\u00fcck erworben. Bereits im Oktober 1894 erhielt die Wehr durch freiwillige Spenden der W\u00fclfeler Einwohner, von Fabrikanten und Versicherungen einen Betrag von 650 Mark \u00fcberwiesen. Hierdurch konnte ein wesentlicher Grundstein zur Ausr\u00fcstung der Wehr gelegt werden. Mit Unterst\u00fctzung des Gemeindevorstandes beschaffte die Wehr einen Rettungsschlauch und ein Sprungtuch \u2013 beide Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde wurden noch bis 1932 benutzt. Weil Hauptmann Josef Gerding seinen Wohnsitz nach au\u00dferhalb verlegte, w\u00e4hlte die Wehr im Oktober 1905 den Schlossermeister Carl Heinemann zu ihrem neuen Hauptmann. Mit der Eingemeindung des Vorortes W\u00fclfel in die Stadt Hannover am 1. Oktober 1907 nahm man in der Generalversammlung desselben Jahres auch die ersten Verbindungen mit der Branddirektion Hannover, vertreten durch den Brandmeister und sp\u00e4teren Brandoberingenieur Malsky, auf. Trotz anf\u00e4nglich gro\u00dfer Bedenken entwickelte sich die Zusammenarbeit mit der st\u00e4dtischen Berufsfeuerwehr positiv.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Neues Spritzenhaus und eigene Musikkapelle<\/strong><\/div>\n<p>Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 wurden viele der 40 Kameraden der W\u00fclfeler Wehr zum Milit\u00e4rdienst einberufen. Vier kehrten nicht wieder zur\u00fcck. Im Jahre 1916 riss man das alte Spritzenhaus in der Stiegelmeyerstra\u00dfe ab. Als neues Spritzenhaus wurde ein Holzschuppen an der Wilkenburger Stra\u00dfe von der Firma Stiegelmeyer zur Verf\u00fcgung gestellt. Im Jahre 1924 verstarb der langj\u00e4hrige Hauptmann Heinemann. Als Nachfolger w\u00e4hlten die Mitglieder den Kameraden Wilhelm Eckhardt zum neuen Hauptmann. Die Wehr gr\u00fcndete im August 1927 erstmals eine eigene Musikkapelle. Instrumente und Noten konnten nur Dank der gro\u00dfz\u00fcgigen Unterst\u00fctzung der W\u00fclfeler Fabrikanten und Einwohner erworben werden. W\u00e4hrend Ausbildung und Leitung der Kapelle anfangs in den H\u00e4nden des Kameraden F. Rohrberg lag, konnte der Kamerad K. Nahme die Kapelle noch einige Jahre weiter ausbilden und auf 20 Musiker vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Im Jahre 1934 l\u00f6ste sich die Musikkapelle auf, weil die Instrumente an die Stadt<\/strong><\/div>\n<p>Hannover abgegeben werden mussten. Danach gab es nie wieder einen eigenen Klangk\u00f6rper in der Wehr. Nach vierj\u00e4hriger F\u00fchrung der Wehr verstarb Hauptmann Eckhardt im November 1928. Als Nachfolger w\u00e4hlten die Mitglieder Wilhelm Bohlke (senior) zu ihrem Ersten Hauptmann.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Wehr wird in Polizei und Luftschutz eingegliedert<\/strong><\/div>\n<p>Mit dem Gesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen vom 15. Dezember 1933 wurde auch in Hannover die kommunale Feuerwehr der staatlichen Polizeiaufsicht unterstellt. Die Berufsfeuerwehr firmierte bereits im Januar 1934 in Feuerl\u00f6schpolizei um. Alle Sparten der Feuerwehr bildeten fortan eine so genannte Einheitsfeuerwehr, deren F\u00fchrung der vom Regierungspr\u00e4sidenten ernannte Branddirektor \u2013 sp\u00e4ter Kommandeur \u2013 \u00fcbernahm. Die bisherigen Feuerwehrabschnitte wurden denen der Polizei angegliedert.<\/p>\n<p>Als eine von zehn bestehenden freiwilligen Wehren und vier Werkfeuerwehren bildete auch die W\u00fclfeler Wehr nach einsatztaktischen Gesichtspunkten einen so genannten L\u00f6schbezirk. All diese L\u00f6schbezirke waren in dem neuen Kreisfeuerwehrverband zusammengefasst. Der Verband war seinerzeit eine \u201eZwangsvereinigung\u201c ohne demokratische Strukturen und wurde nach dem F\u00fchrerprinzip geleitet. Bereits 1935 war dort kein Vertreter der freiwilligen Wehren mehr in der F\u00fchrung vertreten. Der Kommandeur der Feuerl\u00f6schpolizei, Johannes Schmidt, und weitere F\u00fchrer der Berufswehr sowie der Provinzialfeuerwehrschule Celle standen dem Verband nun vor. Bis 1938 stieg die Zahl der L\u00f6schbezirke (freiwillige, Werk- und Pflichtfeuerwehren) auf 20 an. Das Personal bestand aus 680 Feuerwehrleuten. Trotz der Abschaffung der bisherigen Vereinsstrukturen, so der Wahlen von F\u00fchrungskr\u00e4ften, begr\u00fc\u00dften auch einige F\u00fchrer der freiwilligen Wehren den neuen Kurs. Sie betonten die guten Absichten des Staates, endlich das Feuerwehrwesen, die Ausr\u00fcstung und Uniformierung zu vereinheitlichen sowie die Wehren in die Landesverteidigung (Luftschutz) einzubinden. Nach dem Erlasse des Luftschutzgesetzes im Juni 1935 wurden auch die freiwilligen Feuerwehren in Hannover ein wichtiger Bestandteil des Luftschutzes. Um f\u00fcr diese Einheiten eine schlagkr\u00e4ftige Grundlage zu schaffen, setzte eine reichsweite Beschaffungswelle von einheitlichem Ger\u00e4t und Fahrzeugen ein. In Hannover wurden alle L\u00f6schbezirke von 1935 an mit Kleinmotorspritzen und Schlauchanh\u00e4ngern ausgestattet. Der L\u00f6schbezirk W\u00fclfel wurde 1936 voll motorisiert. Im Jahr 1938 bezog der L\u00f6schbezirk ein neues Ger\u00e4tehaus in der Loccumer Stra\u00dfe. Es war ein einst\u00e4ndiger Holzschuppen mit einem aufgesetzten Schlauchturm. Aus den Reihen der L\u00f6schbezirke taten au\u00dferdem Kameraden Dienst in einem so genannten Musterl\u00f6schzug. Dieser war durch besonderen milit\u00e4rischen Drill und eine neue und vereinheitlichte Ausbildung gepr\u00e4gt. Mit dem Reichsgesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen wurden 1938 die freiwilligen Feuerwehren als technische Hilfspolizeitruppe Teil der staatlichen Ordnungspolizei. Sie waren Bestandteil des f\u00fcr den Angriffsfall gebildeten so genannten Sicherheitshilfsdienstes (SHD), der sp\u00e4teren Luftschutzpolizei. Mit Kriegsbeginn wurden gro\u00dfe Teile der Mannschaften des SHD aus Dienstverpflichteten der freiwilligen Feuerwehr \u2013 darunter auch W\u00fclfeler Kameraden \u2013 rekrutiert. Damit wurde der Dienstbetrieb der fr\u00fcheren freiwilligen Feuerwehren eingestellt. Das nicht zur Wehrmacht oder zu anderen Polizeieinheiten eingezogene Personal bildete nun die Basis f\u00fcr die Luftschutzpolizei.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Sechs M\u00e4nner nehmen den Dienstbetrieb wieder auf<\/strong><\/div>\n<p>Eine kleine, sechs Mann starke Schar blieb der Feuerwehr treu und setzte mit Unterst\u00fctzung der Berufsfeuerwehr Hannover die nach dem Krieg v\u00f6llig unbrauchbare Kleinkraftspritze wieder instand. Junge Einwohner kamen neu hinzu und die Wehr fand zu alter Schlagkraft zur\u00fcck. Ein neues L\u00f6schfahrzeug bestehend aus Mannschaftswagen und Motorspritze erhielten die W\u00fclfeler Kameraden im Jahr 1951. Obwohl die Bezeichnung L\u00f6schbezirk ein \u00dcberbleibsel des Dritten Reichs war, trug die heutige Ortsfeuerwehr W\u00fclfel diese Bezeichnung noch bis in die 1980er-Jahre.\u00a0Bei den Kreiswettk\u00e4mpfen 1952 errang die W\u00fclfeler Gruppe den ersten Platz. Oberbrandmeister Wilhelm Bohlke (senior) \u00fcbernahm 1952 die einsatzm\u00e4\u00dfige Leitung des Zuges, den die L\u00f6schbezirke Kirchrode und W\u00fclfel damals gemeinsam bildeten. Zum neuen L\u00f6schbezirksf\u00fchrer wurde sein Sohn, Brandmeister Wilhelm Bohlke (junior), gew\u00e4hlt. Wegen seiner Fachkenntnisse und seiner positiven F\u00fchrungseigenschaften stieg er bereits 1958 zum stellvertretenden Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hannover auf. Am 6. Juli des Jahres wurde er auf dem Hof der Hauptfeuerwache in einer Feierstunde in sein neues Amt eingef\u00fchrt. Zum neuen L\u00f6schbezirksf\u00fchrer wurde sein Stellvertreter, Unterbrandmeister Reinhold Steinhoff, gew\u00e4hlt. An dieser Stelle ist zu erw\u00e4hnen, dass Wilhelm Bohlke (senior) zeitweise der dienst\u00e4lteste Feuerwehrmann Deutschlands war. Geboren 1887, trat er im Alter von 18 Jahren der W\u00fclfeler Wehr bei. Mit 65 Jahren wurde der ehemalige Wehrf\u00fchrer in die Altersabteilung \u00fcbernommen und zum Ehrenbrandmeister ernannt. Nach 80-j\u00e4hriger Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr verstarb er 1985 im Alter von 98 Jahren. Bohlke erhielt als erster Feuerwehrmann das Nieders\u00e4chsische Feuerwehr-Ehrenkreuz und wurde sogar f\u00fcr sein vorbildliches Engagement vom damaligen Bundespr\u00e4sidenten Heuss mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Ein gro\u00dfer Wunsch der W\u00fclfeler Kameraden ging am 30. Juli 1961 in Erf\u00fcllung: Sie erhielten ein neues L\u00f6schfahrzeug vom Typ LF8-TS, das auf einem Fahrgestell des hannoverschen Fahrzeug- und Maschinenherstellers Hanomag aufgebaut war. Der alte, mit Planenaufbau versehene Mannschaftswagen hatte nun endlich ausgedient. Nun war der L\u00f6schbezirk f\u00fcr \u00dcbungen und den Einsatzfall wieder zeitgem\u00e4\u00df ausger\u00fcstet. Dies zeigte sogleich auch positive Auswirkung auf die Motivation der Kameraden. Die W\u00fclfeler Wettkampfgruppe erreichte bei den Leistungswettk\u00e4mpfen des Jahres 1965 zum f\u00fcnften Mal in Folge den ersten Platz. Damit ging der Wanderpreis der Landeshauptstadt Hannover in den Besitz des L\u00f6schbezirkes W\u00fclfel \u00fcber.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Neue Fahrzeuge und ein gro\u00dfz\u00fcgiges Ger\u00e4tehaus<\/strong><\/div>\n<p>Nachdem Fahrzeug und Ger\u00e4t nun wieder zeitgem\u00e4\u00df waren, in dem beengten Ger\u00e4tehaus aber nicht mehr vern\u00fcnftig untergebracht werden konnten, nahm 1966 der wohl gr\u00f6\u00dfte Wunsch der W\u00fclfeler Wehr nach einem neuen Domizil Gestalt an. Mit dem ersten Spatenstich leitete Hannovers damaliger B\u00fcrgermeister August Barche am 20. Mai die Arbeiten am Ger\u00e4tehausneubau im Marahrensweg in W\u00fclfel ein. Nach zweij\u00e4hriger Bauzeit konnten die W\u00fclfeler Feuerwehrleute ihr neues Ger\u00e4tehaus in einer geb\u00fchrenden Feierstunde am 25. April 1968, im Beisein von Vertretern aus Rat und Stadtverwaltung, in Besitz nehmen. Dem L\u00f6schbezirk standen in Hannovers seinerzeit modernstem Ger\u00e4tehaus fortan eine gro\u00dfe Fahrzeughalle mit vier Einstellpl\u00e4tzen f\u00fcr Gro\u00dffahrzeuge sowie ein teilbarer Saal, B\u00fcror\u00e4ume, eine K\u00fcche und vorbildliche sanit\u00e4re Anlagen in der ersten Etage zur Verf\u00fcgung. Nach dem Bezug des neuen Ger\u00e4tehauses und den dadurch deutlich verbesserten Raumverh\u00e4ltnissen konnte auch dem Wunsch des L\u00f6schbezirks entsprochen werden, eine eigene Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen. Die damalige Wehrf\u00fchrung hatte Anfang 1969 den Weitblick, sich als eine der ersten Wehren in Hannover fr\u00fchzeitig den Nachwuchs f\u00fcr die Einsatzabteilung zu sichern und den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbesch\u00e4ftigung zu bieten. Die inzwischen nicht mehr existierende D\u00f6hrener Wollw\u00e4scherei und K\u00e4mmerei (WWuK) entwickelte sich f\u00fcr die Feuerwehr W\u00fclfel in den 1960er-Jahren unfreiwillig zum \u201ebesten Arbeitgeber\u201c. Aufgrund der gro\u00dfen Massen an leicht brennbaren Stoffen und des in den betagten Geb\u00e4uden nicht immer vorbildlichen vorbeugenden Brandschutzes kam es in diesem Betrieb zu einer Vielzahl von Br\u00e4nden. Den traurigen H\u00f6hepunkt bildete das Jahr 1969, in der die W\u00fclfeler Feuerwehrleute bei einem drei Tage andauernden Gro\u00dfbrand in der WWuK gefordert waren. Trotz massiver Brandbek\u00e4mpfung fast aller hannoverschen Wehren fielen die gro\u00dfen Lagerhallen f\u00fcr Wolle dem Brand zum Opfer. Die schaurig, faszinierenden Szenen dieses riesigen Feuers sind heute noch im W\u00fclfeler Ger\u00e4tehaus auf einem \u00d6lgem\u00e4lde zu sehen. Der Kirchr\u00f6der Brandmeister Richard St\u00fcmpel hatte diesen Einsatz k\u00fcnstlerisch festgehalten und seinen W\u00fclfeler Kameraden das Bild gestiftet. Es hat noch heute einen Ehrenplatz im Wilhelm-Bohlke-Saal des Ger\u00e4tehauses. In der F\u00fchrung der Wehr gab es im Jahr 1970 einen Wechsel. Brandmeister Reinhold Steinhoff \u00fcbergab die Leitung des L\u00f6schbezirks an seinen bisherigen Stellvertreter, L\u00f6schmeister Ernst-Heinz Klebb. Zum neuen Stellvertreter wurde der Hauptfeuerwehrmann Horst-R\u00fcdiger Reiche gew\u00e4hlt. Das ger\u00e4umige Feuerwehrhaus bot nun in den 1970er- und 1980er-Jahren die M\u00f6glichkeit, den Fahrzeugpark zu erweitern und zu erg\u00e4nzen. Zun\u00e4chst wurde in W\u00fclfel der K\u00fcchenwagen der kommunalen Feuerwehrbereitschaft stationiert. Dem folgte unmittelbar ein Tankl\u00f6schfahrzeug vom Typ TLF 16-T mit Truppbesatzung.\u00a0Damit konnte die Wehr erstmal in ihrer Geschichte ihr eigenes L\u00f6schwasser mit an die Einsatzstelle bringen und war bei kleineren Br\u00e4nden nicht mehr auf Hydranten oder Gew\u00e4sser zu Wasserentnahme angewiesen. Au\u00dferdem wurde das TLF 16-T durch einen Leichtschaumgenerator erg\u00e4nzt, mit dem man nun ganze Keller in kurzer Zeit \u201efluten\u201c konnte. Im Jahr 1972 erhielt W\u00fclfel als eine der ersten Wehren ein neues LF 8 auf Mercedes-Benz-Fahrgestell und mit Atemschutzausr\u00fcstung in der Mannschaftskabine. Mitunter standen in den fr\u00fchen 1980er-Jahren zeitweise drei gel\u00e4ndeg\u00e4ngige Unimogs vom Typ TLF 8 \u2013 kurzfristig sogar ein TLF16 vom Erweiterten Katastrophenschutz \u2013 als Ersatz f\u00fcr das TLF 16-T. Au\u00dferdem waren zeitweise zwei Einsatzleitwagen und Tragkraftspritzenfahrzeug am Marahrensweg stationiert. F\u00fcr einen kurzen Zeitraum wurde das Ger\u00e4tehaus der Wehr wegen seiner r\u00e4umlichen N\u00e4he w\u00e4hrend der Hannover-Messe sogar als st\u00e4ndig besetzte Rettungswache der Berufsfeuerwehr genutzt. Bis Mitte 1970 war dann dort w\u00e4hrend der Ausstellung ein Unfallwagen mit zwei Berufsfeuerwehrleuten stationiert.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>\u201eHermann L\u00f6ns die Heide brennt\u201c<\/strong><\/div>\n<p>Das Jahr 1975 bleibt f\u00fcr viele \u00e4ltere Feuerwehrangeh\u00f6rige wohl in stetiger Erinnerung. Nach zahlreichen trocken-hei\u00dfen Wochen brannten weite Teile der L\u00fcneburger Heide in den Kreisen Celle, Uelzen und Gifhorn. Teilweise waren diese Feuer durch fahrl\u00e4ssige Brandstiftung ausgel\u00f6st worden. W\u00e4hrend der bis dahin wohl gr\u00f6\u00dften Waldbrandbek\u00e4mpfung mit mehreren tausend Einsatzkr\u00e4ften wurden mehrere Feuerwehrleute aus Hohenhameln, die neben ihrem Fahrzeug von einer Feuerwalze \u00fcberrollt wurden, get\u00f6tet. Erst drei Tage nach Ausbruch der Brandkatastrophe wurde auch die Feuerwehr Hannover in Marsch gesetzt. Die Kameraden der W\u00fclfeler Feuerwehr waren an mehreren Tagen nach St\u00fcde bei Gifhorn zum Schutz des dortigen Torfwerkes abgestellt. F\u00fcr die Teilnahme an der Bek\u00e4mpfung der Wald- und Heidebr\u00e4nde wurden alle Helfer im Jahre 1977 mit einer Gedenkmedaille ausgezeichnet. Im Jahre 1976 trat die Ortsfeuerwehr der Interessengemeinschaft der W\u00fclfeler und Mittelfelder Vereine und Verb\u00e4nde bei, in der sie sich noch heute engagiert. Zu den seither durchgef\u00fchrten Stadtteilfesten leisteten die Feuerwehrleute tagelange Vor- und Nacharbeit, um zum Gelingen dieser Veranstaltungen beizutragen. Im Jahr 1981 gab Brandmeister Ernst-Heinz Klebb die F\u00fchrung des L\u00f6schbezirkes aus Altersgr\u00fcnden ab. Neu gew\u00e4hlt wurde sein Sohn Axel Klebb und als Stellvertreter Hans-Werner Sch\u00fctze. Die technische Modernisierung der Wehr setzte sich 1982 auch bei der Alarmierung der Wehr durch. Mussten bis zu diesem Zeitpunkt die Kameraden zeitaufwendig per Telefonkette benachrichtigt werden, stellte die Stadt Hannover der Wehr nun 22 Funkmeldeempf\u00e4nger zur Verf\u00fcgung. Schnell zeigte sich, dass diese \u201estille Alarmierung\u201c bestens geeignet war, die Einsatzabteilung in k\u00fcrzester Zeit zusammen zu rufen. Fast vierzig Jahre nach Kriegsende sorgten 1982 rechtliche \u00c4nderungen daf\u00fcr, dass aus dem L\u00f6schbezirk endlich die Ortsfeuerwehr W\u00fclfel wurde. Nun waren die zehn \u201ealt-hannoverschen\u201c Wehren endlich mit den sieben in den 1970er-Jahren eingemeindeten Wehren gleich gestellt, die diese Bezeichnung schon lange trugen. Das Jahr 1982 brachte auch in den Anforderungen f\u00fcr die Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger der Freiwilligen Feuerwehr Hannover eine Anpassung an die Regelungen bei der Berufsfeuerwehr. Analog zu den Kameraden der BF war zun\u00e4chst ein dreimaliger \u2013 heut zweimaliger \u2013 Leistungsnachweis in der Atemschutz\u00fcbungsstrecke der Feuerwache 3 zu absolvieren.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Einen R\u00fcstwagen zum Weihnachtsfest<\/strong><\/div>\n<p>Zur Weihnachtsfeier 1985 brachte der Stadtbrandmeister der Feuerwehr W\u00fclfel ein etwas gr\u00f6\u00dferes Geschenk auf Unimog-Fahrgestell mit. Ein neuer R\u00fcstwagen vom Typ RW 1 des Erweiterten Katastrophenschutzes bot der Ortswehr nun die M\u00f6glichkeit, auch bei Verkehrsunf\u00e4llen und anderen technischen Hilfeleistungen t\u00e4tig werden zu k\u00f6nnen. In den folgenden Jahren setzte sich die Modernisierung des seinerzeit altersschwachen Fahrzeugparks fort. Die Stadt Hannover \u00fcbergab der Ortsfeuerwehr zwei neue Fahrzeuge: ein LF 8 auf VW\/MAN-Fahrgestell und ein LF 16-TS auf Mercedes-Benz-Kurzhauber-Fahrgestell vom Erweiterten Katastrophenschutz. Daf\u00fcr wurden die betagten TLF 8-Unimogs und das TSF ausgemustert. In der Sylvesternacht 1986\/87 konnten sich die neuen Fahrzeuge bei zahlreichen Hochwassereins\u00e4tzen entlang der Leine und Ihme bew\u00e4hren. Ferner wurde seinerzeit auch der mehr als 20 Jahre alte K\u00fcchenwagen der Wehr ersetzt. Wer auf diesem Fahrzeug eingesetzt werden wollte, musste einen Kochlehrgang besuchen und unterlag der Kontrolle der Gesundheitsbeh\u00f6rde. Auch die Mannschaft der heutigen, Verpflegungsgruppe, die mit der Ortsfeuerwehr Kirchrode gemeinsam die Betreuung- und Verpflegungskomponente bildet, ben\u00f6tigt solch ein Gesundheitszeugnis. Dass selbst bestens geplante Einsatz\u00fcbungen manchmal v\u00f6llig daneben gehen k\u00f6nnen, diese Erfahrung machte die W\u00fclfeler Wehr am 1. September 1986. In einem ausgemusterten Bautruppwagen der Deutschen Bahn sollte auf einem Abstellgleis des Bahnhofs W\u00fclfel ein Gefahrgutunfall simuliert werden. Doch ein zu eifriger Bundesbahner z\u00fcndete den Waggon eine Stunde zu fr\u00fch an. Eine Polizeistreife sah dies und nahm den vermeintlichen Brand-stifter fest. Zeitgleich alarmierten sie die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr aus dem benachbarten Laatzen. Diese l\u00f6schten dann den lichterloh brennenden Waggon. Eine Stunde sp\u00e4ter \u00fcbte dann die W\u00fclfeler Wehr an dem bis aufs Gerippe herunter gebrannten Waggon. Das Jahr 1988 stand im Zeichen der gro\u00dfen Feuerwehr Fachmesse Interschutz \u201eDer Rote Hahn\u201c. Besucher aus Allschwil in der Schweiz bezogen im Ger\u00e4tehaus Quartier und wurden von der Ortsfeuerwehr vorbildlich betreut. Weil Hans-Werner Sch\u00fctze nach Laatzen-Rethen verzog, musste die Wehr im Jahr 1990 einen neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister w\u00e4hlen. Manfred Simon, der sich schon als Zugf\u00fchrer in der kommunalen Feuerwehrbereitschaft bew\u00e4hrt hatte, trat die Nach-folge an. Am 9. M\u00e4rz 1990 ereignete sich f\u00fcr die Feuerwehr W\u00fclfel ein wohl hoffentlich einmaliger Einsatz. Durch eine Windhose wurde das Flachdach des Ger\u00e4tehauses angehoben und \u00fcber die n\u00e4here Umgebung verteilt. Durch das undichte Dach drang dann noch Wasser in das Geb\u00e4udeinnere und sammelte sich im Bereich des Lehrsaals. Kr\u00e4fte der Berufsfeuerwehr und der sehr sp\u00e4t alarmierten Ortsfeuerwehr beseitigten die Sch\u00e4den dann gemeinsam. Bei einem Tag der offenen T\u00fcr im Jahr 1991 wurde ein Rekord erreicht: Erstmals konnten 1000 Besucher begr\u00fc\u00dft werden. Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit hat seit Mitte der 1990er-Jahre immer st\u00e4rker an Bedeutung gewonnen. Eine neue Chance auf Kindergartengruppen und Schulklassen einzugehen, bietet au\u00dferdem die Brandschutzerziehung. Daf\u00fcr wurden eigens zwei Kameraden ausgebildet, die den Kindern aber auch ihren Erzieherinnen die Gefahren des Feuers, m\u00f6gliche Vorbeugung aber auch das Absetzen eines Notrufs altersgerecht vermitteln. Nat\u00fcrlich ist der H\u00f6hepunkt immer noch eine Besichtigung der Einsatzfahrzeuge der Wehr. Im Jahr 1993 wurde das traditionelle Osterfeuer auf dem Festplatz der W\u00fclfeler Brauereigastst\u00e4tten erstmals von Ortsfeuerwehr W\u00fclfel ausgerichtet. Mit Unterst\u00fctzung der f\u00f6rdernden Kameraden konnten hunderte von G\u00e4sten bestens bek\u00f6stigt werden. Inzwischen hilft die Ortsfeuerwehr als Brandsicherheitswache den W\u00fclfeler Sch\u00fctzen bei der Ausrichtung des Traditionsfeuers. Weil die W\u00fclfeler Wehr einschl\u00e4gige Erfahrung in der Bek\u00f6stigung einer gro\u00dfen Zahl von G\u00e4sten hat, durfte sie im selben Jahr zum 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen sogar mitten in Hannovers City, am Kr\u00f6pcke, die Grillzangen in die Hand nehmen. Aus ihrem bew\u00e4hrten, selbst gefertigten Bratwurststand brachte sie mehr als 100 Kilo Grillgut an den Mann oder die Frau.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Ein eigenes Theaterst\u00fcck zum 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um<\/strong><\/div>\n<p>Im Jahr 1994 feierte die Ortsfeuerwehr vom 2. bis zum 5. Juni auf dem W\u00fclfeler Festplatz sogar mit internationalen G\u00e4sten ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um \u2013 denn parallel fand dieses Mal die Feuerwehr-Fachmesse Interschutz auf dem hannoverschen Messegel\u00e4nde statt. H\u00f6hepunkte waren der Festkommers, bei dem das \u201eKleine Hoftheater\u201c aus W\u00fclfel die Gr\u00fcndung der Ortsfeuerwehr als Theaterst\u00fcck nachspielte, der gro\u00dfen Festumzug und der \u201eGro\u00dfe Zapfenstreich\u201c als Abschluss. Nachdem sehr arbeitsintensiven Jubil\u00e4um, f\u00fcr das monatelange Vorbereitungen erforderlich waren, widmeten sich die Kameraden der Ortsfeuerwehr in den Folgejahren wieder ihrem ganz normalen Dienstbetrieb. Mit Axel Klebb, der sich viele Jahre als Ortsbrandmeister bew\u00e4hrt hatte, wurde erstmal wieder ein Kamerad aus W\u00fclfel Brandschutzbereichsleiter und vom Jahr 2000 an auch stellvertretender Stadtbrandmeister. Das es in W\u00fclfel keinen Mangel an geeigneten F\u00fchrungskr\u00e4ften gibt, stellte die Ortswehr 1998 unter Beweis. Denn in diesem Jahr \u201eg\u00f6nnte\u201c sie sich gleich drei Vizebrandmeister. Manfred Simon \u00fcbergab das Amt im Februar an Peter Kleffmann, mit dem sich die Wehr verj\u00fcngen wollte. Doch ein beruflich bedingter Umzug brachte die Kameraden schon im Mai wieder um ihren neuen stellvertretenden Brandmeister. Wenig Gl\u00fcck war dann auch Hurbert Borbe beschert, der Kleffmann folgte und bereits im Februar 2002 ebenfalls aus beruflichen Gr\u00fcnden sein Amt zur Verf\u00fcgung stellen musste. Die Wehr w\u00e4hlte dann das \u201eNordlicht\u201c Jan Feichtenschlager zu ihrem neuen Vizebrandmeister. Mit Beginn seiner Ausbildung als Brandreferendar beim Deutschen St\u00e4dtetag \u00fcbergab Feichtenschlager seine Position an Markus Gerlach, dem die Kameraden ihr Vertrauen aussprachen. Der 37-j\u00e4hrige steht Claus Scheer zur Seite, der als Ortbrandmeister seit Februar 2000 die Geschicke der Wehr lenkt.<\/p>\n<div align=\"left\"><strong>Neue Ausr\u00fcckeordnung bringt bis zu 100 Alarme<\/strong><\/div>\n<p>Seit dem 1. April 1999 gilt f\u00fcr alle Ortsfeuerwehren der Landeshauptstadt eine neue Alarm- und Ausr\u00fcckeordnung. Das gesamte Stadtgebiet wurde f\u00fcr den Einsatzfall unter den 17 Ortsfeuerwehren aufgeteilt. Das \u201eW\u00fclfeler Gebiet\u201c umfasst die Stadtteile W\u00fclfel, Mittelfeld, Waldheim, Waldhausen, D\u00f6hren und die S\u00fcdstadt. Es geh\u00f6rt damit zu den gr\u00f6\u00dften Ausr\u00fcckebereichen. Jetzt wird die Ortsfeuerwehr bei Alarmierung eines L\u00f6schzuges oder bei Unf\u00e4llen oder gr\u00f6\u00dferen Hilfeleistungen in der Zeit von 17.00 Uhr bis 06.00 Uhr morgens und am Wochenende rund um die Uhr automatisch mitalarmiert. Seither m\u00fcssen sich die Aktiven auf manche schlaflose Nacht einstellen. Zum Leidwesen einiger Kameraden wurde mit der neuen Ausr\u00fcckeordnung allerdings der bei manchem sehr beliebte Aus- und Fortbildungsdienst bei der Berufsfeuerwehr aufgegeben. Den hatte zuvor dreimal im Jahr eine L\u00f6schgruppe aus W\u00fclfel jeweils einen ganzen Samstag lang auf der Feuer- und Rettungswache 3 absolviert. Wer an diesen Diensten teilnahm, hatte neben einer meist exzellenten Verpflegung die Chance auf ausgedehnte Alarmfahrten durch das ganze Stadtgebiet \u2013 zumeist waren spannende Eins\u00e4tze indes Mangelware. Im Jahr 2000 hat die Ortsfeuerwehr an den Wachbesetzungen der Feuer- und Rettungswachen der Weltausstellung EXPO 2000 teilgenommen. Gemeinsam mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr leistete sie zweimal eine Woche t\u00e4glich, mit jeweils sechs Feuerwehrleuten 24-Stundendienst. Dazu kamen noch einige Springerschichten und Brandsicherheitswachen. Nicht als Belohnung f\u00fcr die viele geleistete Arbeit w\u00e4hrend der EXPO, sondern wegen eines neuen Fahrzeugkonzeptes erhielt die Ortsfeuerwehr im Oktober ein neues LF 8\/6 (heutige Bezeichnung LF 10\/6). Damit verf\u00fcg die W\u00fclfeler Wehr nach mehr als zwanzig Jahren endlich wieder \u00fcber ein Fahrzeug mit eingebautem L\u00f6schwassertank. Das Jahr 2002 wird als einsatzreichstes in die Geschichte der Ortsfeuerwehr eingehen. Zum ersten Mal wurde die \u201eSchallmauer\u201c von 100 Eins\u00e4tzen durchbrochen. Au\u00dferdem wurden 15 Kameraden mit einer Hochwassermedaille f\u00fcr ihre viert\u00e4gige Hilfe bei der Jahrhundertflut an der Elbe im Sommer ausgezeichnet. Zum Jahresende 2005 wurde der Fuhrpark der Wehr verj\u00fcngt. F\u00fcr die zwanzig Jahre alten Ger\u00e4tewagen K\u00fcche und den Mannschaftstransporter gab es Ersatz. Die neue mobile K\u00fcche auf R\u00e4dern (GWK\u00dc) l\u00e4sst das Herz jedes passionierten Feuerwehrkochs h\u00f6her schlagen und bringt die Fahrzeughalle an ihre Aufnahmegrenze. Auf zehn Meter L\u00e4nge ist modernste K\u00fcchentechnik mit eigener Stromversorgung verteilt. Ein spritziger MTW auf Basis eines VW-T5 sorgt k\u00fcnftig f\u00fcr einen schnellen und komfortablen Transport der Mannschaft. <strong>Im Jahr des 112-j\u00e4hrigen Bestehens z\u00e4hlt die Ortsfeuerwehr W\u00fclfel 46 aktive Kameradinnen und Kameraden, 17 Jugendliche, 11 Alterskameraden und rund 67 f\u00f6rdernde Mitglieder<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim St\u00f6bern in alten Chroniken, wird der Leser immer wieder darauf sto\u00dfen, dass verheerende Feuersbr\u00fcnste oft ganze Ortschaften und Stadtteile einge\u00e4schert haben. 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