﻿{"id":765,"date":"2017-06-24T22:12:10","date_gmt":"2017-06-24T20:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/?p=765"},"modified":"2017-06-24T22:12:10","modified_gmt":"2017-06-24T20:12:10","slug":"22-06-23-06-2017-schweres-unwetter-ueber-hannover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/2017\/06\/24\/22-06-23-06-2017-schweres-unwetter-ueber-hannover\/","title":{"rendered":"22.06.\/23.06.2017 &#8211; Schweres Unwetter \u00fcber Hannover"},"content":{"rendered":"<header class=\"attribute-header\">\n<h1><a href=\"http:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_9496.jpg\" rel=\"lightbox[765]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-764 alignleft\" src=\"http:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_9496-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_9496-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_9496-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.ff-wuelfel.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_9496.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Die Unwetterfront mit Wind, Blitzen und Starkregen, die am Donnerstagabend (22. Juni) \u00fcber die Landeshauptstadt Hannover gezogen ist, hat im Stadtgebiet f\u00fcr erhebliche Sch\u00e4den und Beeintr\u00e4chtigungen sowie einen Gro\u00dfeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Mittlerweile sind alle Eins\u00e4tze erfolgreich bew\u00e4ltigt worden. Im gesamten Stadtgebiet st\u00fcrzen B\u00e4ume um oder \u00c4ste herab und Keller liefen voll \u2013 insgesamt wurde die Feuerwehr zu \u00fcber 500 Eins\u00e4tzen gerufen<\/h1>\n<\/header>\n<figure class=\"grid6 teaser_image\"><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n<div class=\"text\">\n<h2>Nachtragsmeldung (23. Juni 2017 um 14 Uhr)<\/h2>\n<p>Nach \u00fcber zehnst\u00fcndigem Dauereinsatz hatte der Einsatzstab am 23. Juni gegen 7 Uhr damit\u00a0begonnen, die ersch\u00f6pften Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr sukzessive aus den Eins\u00e4tzen\u00a0zu entlassen. Von den fr\u00fchen Morgenstunden an meldeten sich aber weiterhin dutzende\u00a0Menschen in der Regionsleitstelle und schilderten durch den Sturm verursachte Sch\u00e4den.\u00a0Hieraus resultierten bis 14 Uhr noch rund 95 Eins\u00e4tze zu denen Einsatzkr\u00e4fte\u00a0der Feuerwehr ausr\u00fcckten. Hierbei handelte es sich fast ausnahmslos um Wassersch\u00e4den,\u00a0umgest\u00fcrzte B\u00e4ume oder abgebrochene \u00c4ste.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr Hannover hatte damit im Zusammenhang mit der Unwetterlage rund 600\u00a0Eins\u00e4tze zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<h2>Abschlussmeldung (23. Juni 2017 um 7 Uhr)<\/h2>\n<p>Ab 20:45 Uhr hatte das Unwetter mit Sturmb\u00f6en und Starkregen von Badenstedt bis Misburg weite Teile des Stadtgebiets Hannover erfasst. Zahlreiche B\u00e4ume st\u00fcrzten um und abgebrochene \u00c4ste herab. Sie blockierten Stra\u00dfen und Wege, hier war unter anderem der S\u00fcdschnellweg im Bereich des Seelhorster Kreuzes betroffen. Stra\u00dfen standen teils bis zu 20 cm unter Wasser. Eine Vielzahl von Kellern lief voll.<\/p>\n<p>Innerhalb k\u00fcrzester Zeit meldeten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Feuerwehr \u00fcber 500 Eins\u00e4tze. Die Feuerwehr Hannover stellte umgehend einen Einsatzstab auf, l\u00f6ste Vollalarm f\u00fcr alle Freiwilligen Feuerwehren aus und aktivierte dienstfreie Einsatzkr\u00e4fte der Berufsfeuerwehr. Auch Freiwillige Feuerwehren aus Laatzen, Langenhagen, Hemmingen und Garbsen unterst\u00fctzten zeitweise die Landeshauptstadt.<\/p>\n<p>Besondere Einsatzschwerpunkte waren der Hauptbahnhof sowie mehrere Krankenh\u00e4user. In einen Versorgungsschacht im Untergeschoss des Hauptbahnhofes drangen mehr als 60.000 Liter Wasser ein. Zudem waren Elektroversorgungsleitungen sowie ein Mittelspannungstransformator einer Elektrounterverteilung unter Wasser gesetzt worden. Dies hatte zur Folge, dass ein Teil des Hauptbahnhofes von der Stromversorgung getrennt werden musste. Zurzeit laufen hier noch die Pumparbeiten der Feuerwehr.<\/p>\n<p>Die DB AG stellte aufgrund der Sperrungen von mehreren Fernverbindungen f\u00fcr am Bahnhof gestrandete Reisende zwei sogenannten Aufenthaltsz\u00fcge bereit. Die beiden Z\u00fcge wurden von rund 800 Personen in Anspruch genommen. Eine Betreuungseinheit der JUH versorgte zudem rund 1500 Personen mit Essen und Getr\u00e4nken.<\/p>\n<p>In der Kinderklinik auf der Bult war unter anderem auch ein OP-Bereich durch den Starkregen \u00fcberflutet worden. Die Feuerwehr setzte hier Pumpen und Wassersauger ein. In Folge des Unwetters l\u00f6sten in vielen Objekten im Stadtgebiet die automatischen Brandmeldeanlagen aus. Nach Kontrolle durch die Feuerwehr waren in allen F\u00e4llen keine L\u00f6schma\u00dfnahmen erforderlich. Zahlreiche umgest\u00fcrzte B\u00e4ume blockierten die innerst\u00e4dtischen Hauptverkehrsstra\u00dfen und Schnellwege oder besch\u00e4digten Oberleitungen der \u00fcstra-Stadtbahnlinien. Feuerwehrleute beseitigten an vielen Stellen gro\u00dfe \u00c4ste und Baumst\u00e4mme.<\/p>\n<p>Das Konzert der Band &#8222;Guns &#8218;N Roses&#8220; mit 70.000 Besuchern auf dem Messegel\u00e4nde wurde in Abstimmung zwischen Feuerwehr und Veranstalter w\u00e4hrend des Unwetters aus Sicherheitsgr\u00fcnden unterbrochen und konnte gegen 22:20 Uhr fortgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Neben den Unwettereins\u00e4tzen kam es um 21:39 Uhr In der Otto-Brenner-Stra\u00dfe zu einem Kellerbrand in einer Elektroverteilung, der von Einsatzkr\u00e4ften schnell gel\u00f6scht werden konnte.<\/p>\n<p>Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es kurz nach 1 Uhr auf dem Messeschnellweg in H\u00f6he der Abfahrt Garkenburgstra\u00dfe. Hier war ein PKW aus bisher ungekl\u00e4rter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die beiden Insassen wurden dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitten schwerste Verletzungen. Eine junge Frau musste noch vor Ort w\u00e4hrend der technischen Rettungsma\u00dfnahmen wiederbelebt werden. Die Rettungskr\u00e4fte der Feuerwehr setzten ihr hydraulisches Rettungsger\u00e4t ein und konnten beide Personen befreien und in ein Krankenhaus bringen.<\/p>\n<p>Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Feuerwehr nahezu alle Eins\u00e4tze erledigt. Der Einsatzstab der Feuerwehr Hannover erwartet nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes zurzeit keine weiteren Unwetterereignisse in der Landeshauptstadt. Bei dieser Unwetterlage waren 568 Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr damit besch\u00e4ftigt, die entstandenen schwerwiegenden Eingriffe in die st\u00e4dtische Infrastruktur zu beheben und die Auswirkungen m\u00f6glichst gering zu halten.<\/p>\n<p>Feuerwehrchef Claus Lange, der die Gesamtleitung der Einsatzma\u00dfnahmen innehatte und mit einem Stab die Einsatzma\u00dfnahmen koordinierte, dankte allen Einsatzkr\u00e4ften f\u00fcr ihr besonderes Engagement.<\/p>\n<h2>Die Unwetterlage am 23. Juni 2017 um 4 Uhr<\/h2>\n<p>Viele der unwetterbedingten Eins\u00e4tze sind mittlerweile von den Einsatzkr\u00e4ften abgearbeitet worden. Der Einsatzstab der Feuerwehr Hannover erwartet nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes zurzeit keine weiteren Unwetterereignisse in der Landeshauptstadt. Im Stadtgebiet sind aber nach wie vor noch \u00fcber 500 Feuerwehrleute im Einsatz.<\/p>\n<p>Aufgrund des sehr hohen Notrufaufkommens hatte die Feuerwehr Hannover zus\u00e4tzlich ein B\u00fcrgertelefon geschaltet. Diese Schaltung konnte nunmehr aufgehoben werden. B\u00fcrger k\u00f6nnen sich wieder \u00fcber die bekannten Rufnummern an die Feuerwehr wenden.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr Hannover geht noch von einer Einsatzdauer von mehreren Stunden aus.<\/p>\n<h2>Die Unwetterlage am 23. juni 2017 um 3 Uhr<\/h2>\n<p>Um 20:45 Uhr am Donnerstagabend gingen noch w\u00e4hrend eines kurzen aber heftigen Gewittersturms mit Blitz und Starkregen die ersten Notrufe zu Wassersch\u00e4den, umgest\u00fcrzten B\u00e4umen sowie \u00fcberschwemmten Stra\u00dfen in der Regionsleitstelle ein. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit lagen \u00fcber 500 Einsatzanforderungen vor. Die Feuerwehr Hannover l\u00f6ste Vollalarm f\u00fcr alle Freiwilligen Feuerwehren aus und aktivierte dienstfreie Einsatzkr\u00e4fte der Berufsfeuerwehr.\u00a0Die Anzahl der eingehenden Anrufe und Anfragen bei der Leitstelle der Feuerwehr Hannover belief sich auf mehr als 200 gleichzeitig und machte eine Priorisierung nach Dringlichkeit notwendig. Es konnte zu Wartezeiten bis zu 60 Minuten und mehr bis zum Eintreffen der Rettungskr\u00e4fte kommen.<\/p>\n<p>Bei schwerwiegenden, dringenden F\u00e4llen war jedoch rasche Hilfe sichergestellt.<i>\u00a0<\/i>Die Feuerwehr Hannover bat darum, nicht den Notruf 112 zu blockieren und diesen nur in wirklich\u00a0dringenden Notf\u00e4llen, Unf\u00e4llen oder Br\u00e4nden zu w\u00e4hlen.\u00a0F\u00fcr alle anderen Anfragen und f\u00fcr Informationen stellte die Feuerwehr Hannover ein B\u00fcrgertelefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 \u2013 731 31 31 zur Verf\u00fcgung.\u00a0Geringf\u00fcgige Wassersch\u00e4den sollten \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 mit eigenen Mitteln behoben werden.\u00a0Gegen 1 Uhr war die Feuerwehr noch mit einer Vielzahl an Kr\u00e4ften im Gro\u00dfeinsatz. Der Einsatzstab rechnete mit einer Einsatzdauer bis in die fr\u00fchen Morgenstunden.<\/p>\n<p>Zahlreiche Veranstaltungen mussten durch das Unwetter unter- oder sogar abgebrochen werden. So wurde das Konzert der Band &#8222;Guns N&#8216; Roses\u201c auf dem Messegel\u00e4nde f\u00fcr ca. 90 Minuten unterbrochen. Die Messe \u00f6ffnete ihre Hallen 25 und 26 f\u00fcr die Zuschauer zum Unterstellen.<\/p>\n<p>Quelle(Bericht): https:\/\/www.hannover.de\/Leben-in-der-Region-Hannover\/Sicherheit-Ordnung\/Feuerwehr-Hannover\/Presse-und-%C3%96ffentlichkeitsarbeit\/Aktuelle-Meldungen<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unwetterfront mit Wind, Blitzen und Starkregen, die am Donnerstagabend (22. Juni) \u00fcber die Landeshauptstadt Hannover gezogen ist, hat im Stadtgebiet f\u00fcr erhebliche Sch\u00e4den und Beeintr\u00e4chtigungen sowie einen Gro\u00dfeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Mittlerweile sind alle Eins\u00e4tze erfolgreich bew\u00e4ltigt worden. 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